Freitag, 22. März 2019

Kreisneu

Notruf: 112

Angehörige des Ausschusses besuchen die Gemeinde Rot an der Rot

Öffentlichkeitsarbeit ist wichtig, das weiß man im Kreisfeuerwehrverband schon lange. Deshalb haben wir uns zum Ziel gesetzt, unsere Arbeit auch in den Gemeinden vorzustellen. Nach bereits zahlreichen Besuchen in verschiedenen Gemeinden des Landkreises statteten die Angehörigen des Verbandsausschusses der Gemeinde Rot an der Rot einen Informationsbesuch ab. DSC 9254Berthold RiegerDSC 9246Kommandant Jürgen Sailer präsentiert die Feuerwehr Rot

Sichtlich erfreut begrüßte Bürgermeisterin Frau Irene Brauchle die Delegation des KFV und die zahlreichen Gäste aus Gemeindefeuerwehr und dem Gemeinderat. Rot als kulturelle Perle in herrlicher Landschaft gelegen, mit der ehemaligen Klosterkirche und dem Jugend-und Bildungshaus ist die Gemeinde weit über ihre Grenzen hinaus bekannt. Dieses Prädikat ihrer Gemeinde stellte die Bürgermeisterin in den Vordergrund, nannte aber auch das vielfältige Vereinsleben und das ausgeprägte Zusammengehörigkeitsgefühl der Bewohner. Kommandant Jürgen Sailer präsentierte seine Feuerwehr mit einer Stärke von 42 Angehörigen, er verwies auf die Topographie und die vielen Einzelhöfe, welche die Wasserversorgung im Einsatzfalle erschwerten. DSC 9249Auch die holzverarbeitenden Betriebe stellten DSC 9259Schwerpunkte der Einsatztätigkeiten dar.
Ebenso verfuhren die Teilortkommandanten Roland Lerner (Ellwangen), Christian Mahle (Haslach) und Daniel Weyrauch (Spindelwag) und präsentierten ihre Feuerwehren. Insgesamt gesehen hätten die Feuerwehren der Gemeinde Rot keine Nachwuchsprobleme, treibe man doch eine gute und fruchtbare Werbung bei den Jugendlichen, betonte insbesondere Kommandant Jürgen Sailer. Karl Widler, Obmann der Altersabteilung Rot berichtete von zahlreichen Aktivitäten der Feuerwehrsenioren, die gut in die Einsatzabteilung eingebunden sind.

DSC 9253Vorsitzender Berthold Rieger stellte die Struktur und die DSC 9261Peter FreiAufgaben des KFV vor, Kreisjugendleiter Thomas Zielmann setzte seinen Schwerpunkt auf die Nachwuchswerbung und belegte mit eindrucksvollen Zahlen die möglichen personellen Folgen für die Feuerwehr Rot, die noch keine Jugendfeuerwehr hat. Er riet ihr dringend eine solche zu gründen, trotz der guten Jugendarbeit. Kreisobmann Anton Miller berichtete von den zahlreichen Möglichkeiten, welche sich den ehemaligen aktiven Feuerwehrangehörigen bieten, um am Feuerwehrleben weiterhin teilnehmen zu können.
Das Feuerwehrhotel Sankt Florian in Titisee als Erholungsstätte für die Feuerwehrangehörigen des Landes präsentierte Herbert Glutsch und erklärte die verschiedenen Arten des Aufenthalts und besonders die jeweiligen Anmeldeverfahren. Er riet der Bürgermeisterin, auch mal verdienten Feuerwehrleuten einen von der Gemeinde gesponserten Aufenthalt zu ermöglichen.
Der neu ernannte Kreisbrandmeister Peter Frei nutzte die Gelegenheit, und stellte sich und seine Aufgaben der Versammlung vor. Zugleich beantwortete er die Fragen, die im Laufe der Präsentationen aufgetaucht waren.


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